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Bestattung Kärnten
 

Feuerbestattung

Verabschiedungen werden in Klagenfurt vorwiegend in der Zeremonienhalle des Friedhofes Annabichl durchgeführt.
Für Trauerfeiern im engsten Familienkreis empfiehlt sich der Zeremonienraum am Waagplatz.

Die Trauerfeier endet mit dem Absenken des Tumbatisches auf dem der Sarg ruht. Eine besonders feierliche Form der Verabschiedung bietet das Wegfahren des Bestattungswagens durch die Allee.

Einen idealen Rahmen für ganz persönlich gestaltbare Trauerfeiern im Familien- und Freundeskreis (bis 30 Personen) bietet der geschmackvoll adaptierte Zeremonienraum in unserem Haus am Waagplatz 2.
Selbstverständlich können auf allen Friedhöfen in Klagenfurt, Villach und Umgebung Verabschiedungen durchgeführt werden.

Wissenswertes über die Kremation
Eine der ältesten Arten die Toten zu bestatten, ist die Feuerbestattung. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist in der römisch - katholischen Kirche die Feuerbestattung der Erdbestattung gleichgestellt.

Geschichte der Feuerbestattung
Der Brauch der Brandbestattung trat erstmals in der Jungsteinzeit auf. Bis in die Mitte des zweiten Jahrhunderts war im heutigen Österreich die Brandbestattung die fast ausschließliche Bestattungsart. Karl der Große untersagte in seinem Reich die Brandbestattung im Jahr 785, ab dem 9. Jahrhundert war sie in Europa nicht mehr üblich.

Das erste Krematorium wurde 1876 in Mailand in Betrieb genommen. Den Sterbenden, die sich verbrennen lassen wollten, durften jedoch keine Sakramente gereicht werden, das kirchliche Begräbnis wurde ihnen verweigert. Das erste Krematorium Österreichs wurde 1922 in Wien eröffnet. Erst 1963 räumte das Heilige Offizium gläubigen Katholiken die Wahl der Bestattungsart ein. Feuerbestattungen sind seit damals auch in der römisch-katholischen Kirche der Erdbestattung gleichgestellt. In Österreich gibt es derzeit elf Krematorien.

Durchführung
Die Einäscherung erfolgt in der Feuerhalle Villach. Der Sarg mit dem Verstorbenen wird in die Einäscherungskammer geschoben. Es darf jeweils nur ein Verstorbener kremiert werden. Die Einäscherung dauert ca. 1 ½ Stunden. Danach wird die Asche in den Nachbrennraum geschoben und nach dem Auskühlen in die Aschenkapsel gefüllt. Der Deckel der Aschenkapsel wird mit dem Namen der Feuerhalle, der Einäscherungsnummer, dem Namen des Verstorbenen und dem Geburts- und Sterbedatum beschriftet.

Um die Identität des Verstorbenen beziehungsweise seiner Asche zu gewährleisten, wird dem Sarg eine Schamottplatte mit der Einäscherungsnummer beigelegt. Diese Platte kommt nach der Kremation mit der Asche in die Aschenkapsel. Das Vermischen der Leichenasche mehrerer Personen ist nicht gestattet. Die Aschenkapsel zersetzt sich mit der Zeit. Um sie zu schützen, hält die Bestattung Kärnten eine große Auswahl an Urnen bereit, in der die Kapsel verwahrt werden kann. Die Urne muss laut Gesetz in einer Bestattungsanlage beigesetzt werden und darf nicht an die Hinterbliebenen ausgehändigt werden. Bis dahin bleibt sie in Verwahrung der Bestattung. Leichenasche darf  in Österreich nicht verstreut werden, kann aber anonym in einer Sammelgruft beigesetzt werden.