BESTATTUNG KLAGENFURT
1913 - 2008
Die Baugeschichte der Anlage reicht in das
16. Jahrhundert, in die Bauzeit des Festungswerkes der Stadt zurück. In die Mauern des Hauses ist der einzige erhaltene Pulverturm der Bastei integriert. Er reicht über drei Geschosse, vom Keller über das Erdgeschoss, bis in das Obergeschoss, das zur Gänze erhalten ist. Als in der Bastei kein Pulver mehr gebraucht wurde, nutzte man den Keller als „Eisgrube“. Ebenso wie die mächtigen Mauern des Pulverturmes, hat auch der mächtige Eckpfeiler in Keller und Erdgeschoss mit seinen anschließenden Gewölben die Sprengung durch die Franzosen überstanden. Eine Rarität sind auch die Reststücke vom Leiterwulst der ehemaligen Stadtmauer.
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1913 richtete die Stadt im Haus Waagplatz 2 die „Städtische Bestattungsanstalt Klagenfurt“ als „beständige“ Institution ein. Dazu war die bis dahin in Privatbesitz befindliche Firma „Leichen- Aufbahrungs- und Beerdigungsanstalt Pietät Klagenfurt“ ihrem Besitzer Carl Reichel abgekauft worden.