Stadtwerke Klagenfurt AG
1940 - 2008
Die Unternehmensgeschichte ist vor allem geprägt durch den Wandel von einem kommunalen Versorgungsbetrieb zum modernen, privatwirtschaftlich organisierten Dienstleistungsunternehmen. Die zukunftsorientierte Ausrichtung der Stadtwerke Klagenfurt AG manifestiert sich am markantesten in der Umwandlung des Betriebes in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2000. Eine Weichenstellung, die vor allem auch den neuen globalwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Liberalisierung) gerecht wurde.
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1940 wurde die STW durch Zusammenfassung der damals bereits bestehenden städtischen Einzelbetriebe in Klagenfurt gegründet. Das Elektrizitätswerk, das Wasserwerk, die Verkehrsbetriebe, die Bäder, Bestattung und die Plakatierung wurden unter eine gemeinsame Führung gestellt.
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1949 kam die Fernwärme dazu, als das erste Fernheizkraftwerk von Österreich. 1949 wurde das Gaswerk, das im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, von den Stadtwerken Klagenfurt übernommen und 1952 in Betrieb gesetzt. Seit dieser Zeit hat Klagenfurt eine bewährte, dreischienige Energieversorgung.
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1967 wurde das Bad Maiernigg den Stadtwerken Klagenfurt übergeben und präsentierte sich bereits 1969 in neuem Glanz.
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1972 eröffnete das Hallenbad Klagenfurt in der Gasometergasse.
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1993 eröffnete - nach einem Umbau des Hallenbades - das Erlebnisbad Klagenfurt.
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1998 wurde mit dem Aufbau eines Glasfaserkabelnetzes begonnen und ein neues, zukunftsträchtiges Geschäftsfeld, die Telekommunikation, aufgebaut. Dieses Netz wird heute von allen Telekombetreibern genutzt.
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2000 war zweifellos das wichtigste Ereignis der Stadtwerke Klagenfurt - die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Dievon der EU geschaffenen Rahmenbedingungen der Liberalisierung, auch bisher monopolistischer Bereiche, erfordern eine privatwirtschaftliche Unternehmensführung mit klarer, strategischer Ausrichtung.
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2003 wurde das Strandbad Maria Loretto von der Stadtwerke Klagenfurt AG gekauft und als öffentliches Strandbad weiter geführt.
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2005 wurde das Unternehmen AQUAssist gegründet, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Klagenfurt AG, die sich mit den Bereichen Rohrnetzerhaltung, Optimierung von Wasserversorgungssystemen und Dienstleistungen im Wassersektor beschäftigt.
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Zur Stärkung der Wettbewerbsposition wurden Ende 2005 die Energiebereiche Strom,Gas und Fernwärme in die Energie Klagenfurt GmbH eingebracht. Der 49%-Partner ist der starke österreichische Energieversorger „Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund). Alle anderen Geschäftsbereiche der StadtWerke Klagenfurt AG verbleiben in der Muttergesellschaft und im 100%igen Eigentum der Stadt Klagenfurt. Für die Realisierung des GDK Klagenfurt wurde eine Tochtergesellschaft mit Namen KEG(Kraftwerkerrichtungs und -betriebs GmbH) gegründet.
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2006 wurde die Veolia Wasser GmbH (45 %-Beteiligung) und die aqua consult Ingenieur GmbH (6 %-Beteiligung) als strategischer Partner in die AQUAssist eingebracht.
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2007 schlossen sich der bisherige STW-Geschäftsbereich "Werbung" und der österreichische Marktführer der Außenwerbung Gewista (49 %- Beteiligung) zur neuen Poster Service GmbH zusammen. Die Poster Service GmbH bietet im urbanen Raum alle modernen Werbemedien (Motion Lights, City Lights, Rolling Boards und Video Walls) sowie die klassischen Werbemedien wie Plakatflächen und Litfaßsäulen an.
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2008 Mit Jänner 2008 schlossen sich die beiden Bestattungen in Klagenfurt und Villach zur Bestattung Kärnten GmbH, kurz BKG genannt, zusammen. Die städtischen Bestattungen in Klagenfurt und Villach schlagen einen neuen Weg für eine gemeinsame Zukunft ein. Durch den Zusammenschluss der beiden Bestattungen sind auch die Marktchancen wesentlich größer geworden. Konkret setzen sich die Anteile der beiden Partner wie folgt zusammen: 56 Prozent Stadtwerke Klagenfurt AG und 44 Prozent Stadt Villach.
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Im Mai 2008 entstand die Wörthersee Schifffahrt GmbH, kurz WSG genannt. Partner der Stadtwerke Klagenfurt ist der Pörtschacher Martin Ramusch. Als Geschäftsführer der WSG fungieren Mag. Ewald Pleschiucnik (STW) und Martin Ramusch. Die Stadtwerke Klagenfurt AG hält den Mehrheitsanteil von 51 Prozent.
Der neue Partner verfügt über ein umfangreiches Netzwerk zu Wirtschaft, Medien und Sponsoren. Durch die Partnerschaft konnte die Schifffahrt noch attraktiver gemacht werden. Die Wörthersee Schiffahrt GmbH umfasst vier Schiffe (Thalia, Klagenfurt, Kärnten und Wiesbaden).
Die Stadtwerke Klagenfurt haben sich von einem klassischen Versorgungs- zu einem Dienstleistungsunternehmen mit fast allen kommunalen Sparten entwickelt. Ausnahmen sind der Kanal- und Entsorgungsbereich.
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