Ein Konvoi aus 110 Tonnen Stahl

Ein Konvoi aus 110 Tonnen Stahl

Am Freitag, 5.Oktober, erreichte der neue Kamin das Klagenfurter Fernheizkraftwerk. 110 Tonnen Stahl verteilt auf 4 Schwertransportern.

Quer durch Klagenfurt, von der Autobahnabfahrt Minimundus über den Viktringer und Völkermarkter Ring zur Pischeldorfer Straße, wurde heute der neue Kamin für das Fernheizkraftwerk der Stadtwerke Klagenfurt angeliefert. Der 85 Meter hohe Schlot war auf vier Schwertransportern verteilt und hat ein Gewicht von ca. 110 Tonnen. Heute Morgen begannen die Abladetätigkeiten der einzelnen Teile.

Am Dienstag, 9. Oktober, startet der millimetergenaue Aufbau des neuen Schlots. Mit 44 Schrauben wird er am Fundament befestigt.

Damit ist das 2012 begonnene Fernwärmeprojekt der Stadtwerke Klagenfurt abgeschlossen. Als erste Baustufe erfolgte von 2013 bis 2015 die Sanierung des Fernheizkraftwerkes, der Betrieb wurde auf reinen Erdgasbetrieb umgestellt. Bis zur Errichtung des Biomasseheizkraftwerkes Ost 2016-2017 stellten das Fernheizkraftwerk und das Biomasseheizkraftwerk Süd die Fernwärmeerzeugung sicher. Seit Frühjahr 2017 unterstützt das Biomasseheizkraftwerk Ost die Fernwärmeproduktion und seit Frühjahr 2018 auch das Biomasseheizkraftwerk Nord. Damit produziert Klagenfurt über 80% des Fernwärmebedarfs aus Biomasse.

 Nun ist also die letzte Baustufe mit der Errichtung eines neuen geeigneten Kamins erfolgt.

In Folge wird das alte Wahrzeichen von Klagenfurt, der alte gemauerte Schornstein, im Frühjahr 2019 abgetragen werden.