Heizen / Lüften / Raumklima

Im Bereich der Wärme liegt das größte Energiesparpotenzial.

  • Achten Sie auf dichte Fenster und Eingangstüren.
  • Wenn Ihr Heizkessel älter als 15 Jahre ist, sollten Sie über einen Austausch nachdenken. Die Effizienz von Heizungsanlagen hat sich enorm verbessert. Informieren Sie sich bei unseren Energieberatern, welches Heizungssystem für Sie optimal ist und ob es Förderungen gibt.
  • Rollläden verringern die Wärmeverluste, da sie den isolierenden Luftpolster vergrößern. Wenn Sie die Rollläden über Nacht schließen, können Sie bis zu 15% Heizenergie sparen.
  • Verstellen oder verdecken Sie die Heizkörper nicht, weder durch Vorhänge noch durch Möbel.
  • Unbenutzte Räume niedrig temperiert zu heizen ist sparsamer, als kalte Räume wieder aufzuheizen.
  • Halten sie die Raumtemperatur niedrig - senken Sie die Temperaturen in der Nacht und tagsüber, wenn Sie nicht zu Hause sind.
  • Zum Schlafen benötigen wir weniger Wärme als im Wohnzimmer oder im Bad. Folgende Temperaturen sind sinnvoll: Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad, Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad, Kinderzimmer: 20 Grad, Badezimmer: 24 Grad.
  • Die Sonne ist die billigste Licht- und Wärmequelle: Ziehen Sie die Vorhänge oder Jalousien tagsüber auf.
  • Das richtige Lüften hilft Energieverluste zu vermeiden. Stoßlüften ist hierbei die beste Art der Fensterlüftung. D.h. man sollte möglichst zwei- bis viermal am Tag alle Fenster für einen kurzen Durchzug ganz öffnen, um einen raschen vollständigen Luftwechsel zu gewährleisten.
  • Die Fenster zu kippen ist vor allem in der kalten Jahreszeit nicht zu empfehlen, da sich Mauern und Möbel rund um das Fenster abkühlen - es kann sich Kondenswasser bilden und Schimmel kann entstehen. Auch kommt es zu unnötigem Wärmeverlust und der Luftaustausch dauert Stunden.
  • Klimageräte verbrauchen viel Strom und können meistens durch eine Beschattung von außen oder richtiges Lüften vermieden werden.