Kochen & Backen

Kochen und Backen haben einen Anteil von fast 9% am Stromverbrauch eines Durchschnittshaushaltes. Für das Kochen wird jährlich zwei- bis viermal mehr Energie aufgewendet als für das Backen. Halten Sie daher Ihre Kosten auf Sparflamme.

  • Kochen ohne Deckel erfordert einen höheren Energieverbrauch. Passende und gut schließende Deckel sparen bis zu 60% Strom. Das Kochgeschirr sollte außerdem zur Größe der Kochplatte passen.
  • Nutzen Sie die Restwärme: Schon 5-10 Minuten vor Garzeitende können Sie die Kochplatte ausschalten.
  • Zuviel Wasser beim Garen verbraucht unnötig Strom und verwässert den Geschmack.
  • Mit einem elektrischen Wasserkocher wird Wasser schneller und energiesparender erhitzt als auf der Herdplatte.
  • Eine Thermoskanne hält Kaffee energiesparender warm als die Warmhalteplatte der Kaffeemaschine.
  • Eine Mikrowelle ist nur bei kleinen Mengen (1-2 Portionen, ca. 300 g) und beim Erwärmen sparsamer als der Herd. Das Auftauen von tiefgekühlten Speisen ist im Kühlschrank energiesparender.
  • Mit Druckkochtöpfen sparen Sie zwischen 30% und 60% Energie.
  • Cerankochfelder verbrauchen 10-20% weniger Strom als herkömmliche Kochmulden.
  • Das Vorheizen des Backofens ist meist unnötig.
  • Selbstreinigende Backöfen sind bequem, keine Frage, verbrauchen aber mehr Strom.
  • Herd und Backrohr sind für kleine Mengen nicht wirtschaftlich - nehmen Sie lieber Toaster, Kleingriller oder Mikrowellen, da diese sparsamer sind.