Neues Bad für Klagenfurt: 1. Workshop des Bürgerrats

15 Bürger aus Klagenfurt bilden den Bürgerrat für das neue Klagenfurter Bad

700 zufällig ausgesuchte Klagenfurter Bürger erhielten in den letzten Tagen eine Einladung, über die Zukunft des Klagenfurter Hallenbades mitzureden. Etwa 15 davon werden für das erste Treffen des Bürgerrates ausgewählt und können zu jenen Aspekten  diskutieren, die sie zu dem Thema „Hallenbad“ besonders beschäftigen.

Der erste Workshop mit dem Bürgerrat findet am kommenden Wochenende statt. Der Bürgerrat ist ein beratendes Instrument, das in Klagenfurt in dieser Form zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Begleitet wird diese neue Vorgehensweise von Politik- und Rechtswissenschaftlerin MMag.Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle. „Es ist der Versuch, Bürger mit in die Verantwortung zu nehmen, auch allfälligen Protesten vorzubeugen“, sagt Stainer-Hämmerle.

Dabei muss sich der Bürgerrat auch an Vorgaben halten. Die Rahmenbedingungen für ein neues Klagenfurter Bad wurden bereits im Vorfeld mit Vereinen und Interessensgruppen festgelegt:

· Kosten: rund 40 Millionen Euro

· Angebot:Für Sportler und Schulen ein 50-Meter Sport- und ein 20-Meter-Lehrschwimmbecken, wettbewerbstauglich, allerdings nicht für internationale Wettkämpfe

Für Sportler und Schulen ein 50-Meter Sport- und ein 20-Meter-Lehrschwimmbecken, wettbewerbstauglich, allerdings nicht für internationale Wettkämpfe

Für Kinder ein Kinderbecken mit Attraktionen (Wasserspielplatz / Rutsche)

Für Freizeit- und Erholungssuchende einen Sauna und Wellnessbereich

· Mögliche Standorte: Ostbucht, gegenüber Minimundus, Messe und Stadion

· Fertigstellung: bis 2023 geplant

Die Ergebnisse und Vorschläge aus diesem Workshop werden von den teilnehmenden Bürgern in einer gemeinsamen Erklärung zusammengefasst und als nächsten Schritt im Rahmen eines Bürger-Cafés am 3. Juli öffentlich präsentiert und diskutiert.

Im Herbst 2018 wird die Entscheidung über den Standort und das Bäderkonzept getroffen und veröffentlicht werden, damit 2019 ein Architektenwettbewerb erfolgen und danach die notwendigen Planungs- und Bauarbeiten beginnen können.

Bis 2023 sollte dann ein neues Bad der Bevölkerung wieder zu Verfügung stehen, denn das alte Bad befindet sich am Ende seines technischen und wirtschaftlichen Lebenszyklus.