Kärntner Lyrikpreis der STW 2017 geht an die Autorin Elke Laznia

„Die Poesie ist immer still und leise…“

Zum 10. Mal wurde heuer der „Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt“ feierlich verliehen – an die Schriftstellerin Elke Laznia.

„Die Poesie kommt nie laut, schreiend oder polternd daher. Sie ist stumm oder leise. Deshalb sehe ich diese Veranstaltung als große und stille Schwester des Bachmann-Bewerbes“, erklärte die in Salzburg lebende Kärntner Schriftstellerin Mag. Elke Laznia (Jahrgang 1974), als sie gestern im voll besetzten Klagenfurter ORF-Theater von den beiden Stadtwerke-Vorständen Mag. Sabrina Schütz-Oberländer und Mag. Clemens Aigner den 10. „Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt“ entgegennehmen konnte. Für die Siegerin steht fest, dass man zum Schriftsteller geboren sein muss. Die in Fesitritz/Drau geborene Lyrikerin erhielt 4.000 Euro, eine Glastrophäe und eine Urkunde.

Die stolze Preisträgerin: „Lyrik ist nichts anderes als ein Versuch, die Sprache des Scheiterns zu finden oder die Suche nach einer Übersetzung der eigenen Fremdsprache. Dieser Lyrikpreis ist eine Bestätigung meiner Art des Wort-Klaubens.“ Die zweifache Mutter ist in der Kulturszene keine Unbekannte mehr und kann auf eine Reihe weiterer Auszeichnungen verweisen (Rauriser Förderungspreis, manuskripte-Preis, Förderungspreis der Literatur des Landes Kärnten, Georg-Trakl-Förderungspreis).