Stromausfall im Netz der Energie Klagenfurt
Bereitschaftsdienst konnte Störung erfolgreich beheben
Klagenfurt, 8. März 2026 – Zu Störfallen kam es Samstagabend, 7. März, im Versorgungsgebiet der Energie Klagenfurt im Bereich Waidmannsdorf und Krumpendorf. Insgesamt 5432 Haushalte waren vorübergehend ohne Stromversorgung – nach rund 140 Minuten war die Vollversorgung wieder hergestellt. Ursache des Ausfalls war ein Kurzschluss auf der 20-kV-Spannungsebene in der Trafostation Mensa nahe der Universität sowie ein 20-kV-Kabelfehler zwischen der Trafostation Gendarmerie-Kaserne Krumpendorf und der TST Römerweg Krumpendorf.
Rasche Reaktion des Einsatzteams
Unmittelbar nach Erkennen der Störung in der Netzleitwarte der Energie Klagenfurt wurde der Bereitschaftsdienst alarmiert. Umgehend waren vier Mitarbeiter im Bereich Waidmannsdorf im Einsatz, um die Störung zu analysieren, erste Maßnahmen einzuleiten und die Versorgung Stück für Stück wieder herzustellen. Durch den Kurzschluss kam es in der Trafostation Mensa zu starker Rauchentwicklung, weshalb auch die Feuerwehr zur Kontrolle und Sicherung des Bereiches vor Ort im Einsatz war.
Krumpendorf wird über „Seekabel“ versorgt
Da von der Störung auch das Versorgungsgebiet Krumpendorf betroffen war und zwei von drei Versorgungsleitungen nicht mehr funktionsfähig waren, wurde die Versorgung über das bestehende, sogenannte „Seekabel“ wiederhergestellt.
Arbeiten am Trafo dauern an
Die genaue Ursache des Kurzschlusses in der Trafostation Mensa konnte bislang noch nicht eindeutig festgestellt werden. Als mögliche Ursachen werden ein Trafo Brand oder ein Fehler im Kabelkopf angenommen. Seit Sonntag Früh stehen sechs Mitarbeiter im Einsatz, um Reinigungs- und Kontrollarbeiten am Transformator durchzuführen sowie die Anlage technisch zu überprüfen, damit ein sicherer und stabiler Netzbetrieb weiterhin garantiert werden kann. Die vollständige Analyse der Störungsursache ist weiterhin Gegenstand laufender Untersuchungen.
Die Energie Klagenfurt bedankt sich bei allen Einsatzkräften sowie bei den betroffenen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis während der Versorgungsunterbrechung.