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Unsere effektivsten Energie-Spartipps

17. Oktober 2019 3 Min.

Du möchtest geringere Energiekosten und trotzdem einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Beides ist möglich: Erkenne jetzt deine Energiepotenziale und nutze unsere Energie-Spartipps!

Abwaschen und spülen

Es ist erstaunlich, aber ein Viertel des gesamten Warmwasserverbrauchs im Haushalt entfällt allein auf die Küche. Der größte Anteil am Haushaltsstromverbrauch wird für die Warmwasser-Aufbereitung benötigt – sofern die Warmwasseraufbereitung elektrisch erfolgt. Dabei herrscht noch immer der Irrglaube, dass das händische Abwaschen sparsamer wäre. Ein vollbeladener Geschirrspüler reduziert den Energieverbrauch um 50%. Wir empfehlen, die Größe des Geschirrspülers an die Haushaltsgröße anzupassen und beim Kauf auf ein A-Gerät zu achten.

Kochen und backen

Kochen und backen haben nur einen kleinen Anteil am Stromverbrauch. Trotzdem kannst du auch hier wertvolle Energie sparen. Der berühmte passende Deckel auf dem Topf spart die dreifache Menge an Energie. Noch mehr kann man sich mit einem Druckkochtopf sparen. Mit einem elektrischen Wasserkocher wird Wasser schneller und energiesparender erhitzt als auf der Herdplatte. Eine Mikrowelle ist nur bei kleinen Mengen sparsamer als der Herd.

Kühlen und einfrieren

Das Kühlen und Einfrieren von Lebensmitteln benötigt 20 % des Haushaltsstroms. Achte deshalb beim Kauf neuer Kühlschränke und Gefriergeräte auf das EU Energieverbrauchsetikett: A+ Geräte benötigen bis zu 40% weniger Strom als A Geräte,  A++ Geräte verbrauchen sogar bis zu 45% weniger Strom.  Die Kühlschranktemperatur muss nicht zu kalt eingestellt sein – es reichen +5°C bis +6°C. Eine Umstellung von 3°C auf 5°C spart 15% Energie ein.

Waschen und trocknen

Alleine die Waschmaschine verbraucht 5% des gesamten Stromverbrauchs. Egal, wie voll die Waschmaschine ist, sie verbraucht immer gleich viel Strom. Deshalb gilt: Nur eine volle Maschine wird auch eingeschaltet. Verzichte obendrein auf die Vorwäsche, hast du schon 10% Energie eingespart. Und reduziere gleichzeitig bei Kochwäsche die Waschtemperatur auf 40°C. Rund 70% des Stromverbrauchs einer Waschmaschine werden nämlich für das Aufheizen des Wassers verwendet.

Scheint die Sonne, kann der Stromfresser Wäschetrockner auch getrost einmal aus bleiben.

Stand-by und aufladen

Hast du schon einmal daran gedacht, dass dein Ladegerät für das Smartphone auch Strom zieht, wenn dein Handy nicht angesteckt ist? Das nennt man einen „Stand-by-Verlust“. Damit wird der Stromverbrauch in Bereitschaft bezeichnet, das heißt, dass Strom verbraucht wird, obwohl das Gerät noch nicht einmal benutzt wird. Es reicht also schon aus, dass dein Ladegerät in der Steckdose steckt – du verbrauchst sinnlos Strom. Deshalb empfehlen wir schaltbare Steckerleisten, Stromsparboxen oder Netzfreischalter. Hast du keine Mehrfachstecker mit dem roten Schalter zum Ausschalten, dann ziehe bei Nichtgebrauch einfach den Stecker – über ein ganzes Jahr gesehen hast du wieder eine ganze Menge Strom gespart.

Duschen und baden

Die Warmwasseraufbereitung ist der zweitgrößte Energiefresser in einem Haushalt. Wasserspartipps sind hinlänglich bekannt: Das Wasser soll während des Zähneputzens abgedreht werden, das Duschen verbraucht weniger Wasser als das Baden. Duschköpfe mit einem speziellen Einsatz reduzieren den Verbrauch ebenfalls. Woran aber kaum einer denkt und was die Rechnungen für Wasser und Strom in die Höhe schießen lässt, ist ein tropfender Wasserhahn oder ein undichter WC-Spülkasten. Ein Tropfen pro Sekunde ergibt rund 1 Liter ungenutztes Wasser nach 5 1/2 Stunden. Aufgerechnet verbraucht ein tropfender Wasserhahn rund 1.580 Liter in einem Jahr, der defekte WC-Spülkasten noch um ein Vielfaches mehr.

Heizen und lüften

Für den Abschluss haben wir uns den Bereich mit dem größten Energiesparpotenzial aufgehoben: das Heizen.

Ist dein Heizkessel älter als 15 Jahre, solltest du über einen Austausch nachdenken. Vielleicht ist sogar ein Anschluss an das Fernwärmenetz möglich. Das richtige Lüften spielt eine große Rolle. Stoßlüften heißt das Zauberwort: Auch im Winter die Fenster für ein paar Minuten ganz öffnen – und nicht über längere Zeit gekippt lassen. Deine Jalousien helfen dir ebenfalls, weniger Wärmeenergie zu verbrauchen. Bleiben sie über Nacht geschlossen, sparst du bis zu 15% Heizenergie. Ein Schlafzimmer muss nie so warm geheizt werden wie ein Wohnzimmer oder das Bad. Also die Heizung runterdrehen. Achte zusätzlich darauf, dass deine Heizkörper weder verstellt noch verdeckt sind, weder durch Vorhänge noch durch Möbel.