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Baustelle_HP_30072021
Baustelle; Foto: Tine Steinthaler

Straßenbau: Gemeinsames Erfolgsprojekt von Stadt und Stadtwerken!

30. Juli 2021

Durch Abstimmung verschiedener Infrastrukturträger und enge Zusammenarbeit bei Baustellen konnten Kosten deutlich gesenkt und Bauzeiten verkürzt werden.

Ein offizielles Baustellen-Pilotprojekt zwischen der Stadt Klagenfurt und den Stadtwerken endete höchst erfolgreich! Bei den beiden Baustellen „Salmstraße“ und „Paradeisergasse“ mit zunächst veranschlagten Gesamtkosten von ca. 1,3 Millionen Euro konnten im Vorjahr durch eine gemeinsame Koordination und eine ressortübergreifende Zusammenarbeit aller Beteiligten Ausgaben gesenkt und die Bauzeit für die beiden Vorhaben verkürzt werden – im Interesse und zum Nutzen der Klagenfurter Verkehrsteilnehmer!

Die vorläufigen Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 800.000 Euro. STW-Vorstand Dipl.-Ing. Erwin Smole dazu: „Durch die von der Stadt und den Stadtwerken geführte Projektleitung und Beauftragung einer gemeinsamen Baufirma wurden die zunächst veranschlagten Baukosten deutlich unterschritten. Die Strategie der neuen Baustellenentwicklung führte letztlich zu einer terminoptimierten Abwicklung bei Planung und Ausführung. Zudem konnten wir in diesem Bereich anfallende Kosten bis zu 20 Prozent senken. Wurden in der Vergangenheit Baustellen zwar abgestimmt, so zeigte die gemeinsame Umsetzung noch deutlichere Kosteneinsparungspotenziale. Wir werden diesen erfolgreichen Weg weiterhin beschreiten!“ Die gemeinsame Ausschreibung für Baufirmen hatte einen weiteren erfreulichen Aspekt – einen Kostenvorteil bis zu 30 Prozent.

Bürgermeister Christian Scheider zeigt sich erfreut über die gelungene Kooperation zwischen der Stadt und den Stadtwerken und spricht von einem „Erfolgsmodell“. „Der mutige Versuch hat zum positiven Ergebnis geführt. Von Trinkwasser-, Gas-, Strom- bis zu Fernwärmeleitungen sowie Kanal, Glasfasernetze und Straßenbau. Die permanente Abstimmung aller Infrastrukturträger führte zu diesem beispielhaften Ergebnis“, unterstreicht Scheider.

Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann erklärt: „Auch der Nutzen für Klagenfurter Geschäfte und die Bevölkerung liegt auf der Hand – durch raschere Bauzeiten kommt es zu kürzeren Sperren der betroffenen Zonen und Zufahrten und zu weniger Nadelöhren im Verkehr. Ein lohnendes Pilotprojekt mit ausgezeichnetem Ausgang…“

Jährlich ergibt sich in der Landeshauptstadt ein Potenzial von zwei bis sechs solcher Kombibaustellen, die von der Stadt Klagenfurt und den Stadtwerken Klagenfurt umgesetzt werden können. Da es sich in der Regel um große Baustellen handelt, bedeutet jede Kosteneinsparung und jede verkürzte Bauzeit einen klaren und nachvollziehbaren Nutzen. So sind nach abgeschlossenen Projekten in den Folgejahren keine weiteren Baumaßnahmen für Energieträger notwendig. Staus in der Stadt können zwar nicht vermieden, aber so kurz wie möglich gehalten werden.