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STW spenden 5.000 Euro für „Licht ins Dunkel“

Großer Erfolg der „Schlotziegel-Verkauf-Aktion“. STW-Vorstände überreichten Spenden-Scheck.

20. Dezember 2019

Einen Scheck über 5.000 Euro für „Licht ins Dunkel“ überreichten kürzlich die Stadtwerke-Vorstände Dipl.-Ing. Erwin Smole und Mag. Harald Tschurnig im Kärntner ORF-Landesstudio ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard und „Licht ins Dunkel“-Koordinatorin Simone Oliva.

Nach der Feier „70 Jahre Fernwärme in Klagenfurt“ Ende November hatten die Klagenfurter Stadtwerke feuerfeste Ziegelstein-Brocken des alten Fernheizkraftwerk-Schlotes für diesen guten Zweck verkauft. Motto: „Hol ein Stück unverwüstliches Wahrzeichen ins Wohnzimmer“. Der Erlös kommt jetzt bedürftigen Kärntnern zugute. Bekanntlich wird der 85 Meter hohe „rauchende Riese“ Ziegel für Ziegel abgetragen, eine Sprengung war nicht möglich. Der neue stählerne Rauchfang mit seinem rot-weiß-roten Muster steht bereits auf dem Gelände des sanierten Fernheizkraftwerkes. Dipl.-Ing. Heinz Koch, Leiter der STW-Erzeugung: „Es gab gleich einen regelrechten Ansturm auf diese ungewöhnlichen Ziegelsteine. Viele Klagenfurter möchten unbedingt ein Stück steinerne Geschichte erwerben. Die erfolgreiche Aktion wird deshalb bis Jänner verlängert. Ein Gesteinsbrocken des ehemaligen und sieben Jahrzehnte alten Wahrzeichen ist weiterhin für fünf Euro im STW-Servicecenter zu haben…“

ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard dankte den STW-Vorständen für die Spende und zeigte sich von dieser außergewöhnlichen Idee beeindruckt. STW-Vorstand Dipl-.Ing. Erwin Smole: „Es zeigt sich, dass der ehemals gewaltige Schornstein für viele Klagenfurter nach wie vor eine enorme Bedeutung besitzt. Immerhin dominierte dieses Bauwerk das Stadtbild der Landeshauptstadt. Und jetzt kommt es noch einem guten Zweck zugute…“ Und STW-Vorstand Mag. Harald Tschurnig ergänzt: „Die Stadtwerke unterstützen die Klagenfurter in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen – von der Kultur bis hin zum Sport. Dabei dürfen auch soziale Aktionen nicht zu kurz kommen.“ Die STW helfen zudem mit einer Spende im Rahmen der Aktion „Christbaum für ein Kinderlachen“ Kärntner Familien und einem Kärntner Tierheim.

Übrigens – 1949 errichten Wärme-Pioniere bundesweit das erste Fernheizkraftwerk dieser Art in Klagenfurt. Zunächst wurde die Anlage mit Kohle, dann mit Öl und schließlich nur mit Erdgas befeuert. Heute erfolgt die Fernwärmeversorgung in erster Linie durch moderne Biomasseheizkraftwerke, das sanierte Fernheizkraftwerk dient noch zur Abdeckung von so genannten Spitzenlasten.