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„Wächter“ von Wärme, Strom und Wasser…

14. November 2019 2 Min.

Sie arbeiten in der hochmodernen Erzeugungswarte in der neuen Heiz- und Kesselzentrale beim Klagenfurter Fernheizkraftwerk und überwachen die Fernwärme- und Stromerzeugung sowie die Wassergewinnung der Landeshauptstadt: Ein Team aus hoch motivierten Technikern, das auf einer „Kommandobrücke“ den reibungslosen Betrieb garantiert.

Überwachung rund um die Uhr

Wie die Netzleitwarte in der St. Veiter Straße ist auch diese mit übersichtlicher Steuer-, Leit- und Überwachungstechnik ausgestattete „Kommandozentrale“ rund um die Uhr besetzt und steuert bzw. überwacht die vielen Anlagen, damit Klagenfurt warm und beleuchtet bleibt. Auch die Wasserversorgung wird auf diese Weise sichergestellt – Tag und Nacht. Genauso zu Weihnachten oder Silvester. Kommt es zu einer Störung im Bereich der Fernwärme, wird dies auf Großbildschirmen sofort angezeigt. Die Techniker werfen auch ein Auge auf den Zustand des Fernwärmenetzes, das durch die Biomasse-Heizkraftwerke, das Fernheizkraftwerk und neun Außen-Heizwerke ganzjährig entsprechend warmgehalten wird. Ebenfalls auf dem Schirm: Kleinere Anlagen wie Heizungsanlagen bei Kunden, das Biomasse-Heizwerk in Emmersdorf, die Dampfzentrale im Klinikum oder das Heizwerk für den Schlachthof. Für das Klinikum wird nicht nur bequeme und saubere Fernwärme geliefert, sondern auch Dampf, der dort in der Wäscherei oder Großküche dringend für die unzähligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patientinnen und Patienten benötigt wird.

Perfektes Zusammenspiel für den reibungslosen Betrieb

Mit gezielten Handgriffen wird im sanierten Fernheizkraftwerke neben den Heizkesseln auch eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage zur Strom- und Wärmeerzeugung gesteuert oder das Zusammenspiel mit den Biomasse-Heizkraftwerken rund um Klagenfurt überwacht.

Moderne trifft Historie

Von dieser hochmodernen Warte steuern die Techniker das automatisierte Gurk-Wasserkraftwerk in Rain: Das über 115 Jahre alte Werk versorgt die Landeshauptstadt noch immer zuverlässig mit Strom, nur durch reinste Wasserkraft. Das Kraftwerk in Rain an der Stadtgrenze Poggersdorf, gebaut im prächtigen Jugendstil, mit den alten „schnaufenden“ und stampfenden Maschinen wirkt heute wie ein Schauraum aus längst vergangener Zeit – ein Museum der besonderen Art, das „grünen Strom“ liefert. Das Werk in Rain ging 1902 an Netz. Einer der ersten Stromabnehmer war der Klagenfurter Bürgermeister Julius Christof Neuner.

Top geschulte Mitarbeiter

Die Warte ist ständig besetzt. Die Mitarbeiter müssen bei einer möglichen Komplikation sofort Maßnahmen ergreifen, damit kein Schaden entstehen kann. Dafür sind sie bestens geschult, motiviert und die wichtigsten Mitdenker.

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